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PRISMA Night Run

Trotz Besuch aus Bangkok sind wir am Samstag abends satte 5km gelaufen und zwar beim Prisma Nacht-Lauf. Dort wurden wir jeden km von einer Station entweder mit Leuchtfarbe bespritzt, uns wurde Wasser angeboten oder mit Neonlicht und Bumbum-Musik der nächste km eingeläutet. Es war echt super und wir hatten eine Menge Spaß. Als super besonderes Ding, kam dann LilJon als „Musiker“ und Konzert am Abend. Dabei wurden endlos viele Fotos gemacht 🙂

Besuch aus Bangkok!

Ein paar wunderschöne Tage sind vorbei, Niyat und Christoph haben uns aus Bangkok besucht. Wir waren sehr viel unterwegs, haben fast alle Touristenspots abgehakt und waren viel Kaffee trinken, Essen und abends unterwegs.

Weihnachtsdeko gibts neuerdings auch in Saigon, besonders schön sind die Winterlandschaften mit Schnee und Renntieren! 3/4 der Menschen hier in Saigon kennen Schnee nur aus dem Bilderbuch und für sie ist das etwas ganz, ganz besonderes, wenn man sich vor einen weißen „Schnee“Baum stellt und so tut , als wüsste man, was Weihnachten ist. Meine Freundinnen haben einen Weihnachtsmarkt entdeckt, auf den müssen wir dann schon mal gehen, wenn wir schon keine kalten Temperaturen haben – vielleicht kommen wir ja in Weihnachtsstimmung.

Wettermäßig hatten wir ein bisschen Pech und Glück gleichzeitig, weil es geregnet hat, dafür war es abends super schön kühl (satte 24 Grad!). Und die Rumspaziererei durch Saigon hat uns alle kO gemacht und gelegentlich wurde ein Mittagsschläfchen eingelegt von dem ein oder der anderen 🙂

Cupcakes, Kaffee und schnelle Post

Meine Reise durch die Cafés von Saigon geht weiter. Momentan habe ich aber keine Bücher zum lesen dabei, sondern mein Lernzeug. Früher konnte ich mich nicht konzentrieren, wenn sich etwas in meinem Sichtfeld bewegt hat, mittlerweile ist das anders.

Der grüne Kaffee auf dem einen Bild ist ein Matcha-Latte. Leider war kein Kaffee drinnen, was ich nicht wusste. Und selbst ich bin an meine grünen Grenzen gestoßen! Ich liebe Gemüse, grünes Obst und grünen Kuchen – aber das war selbst für mich zu viel Matcha. Matcha ist grüner Tee gemahlen. Hier gibt es alles davon, Kekse, Kuchen, Kaffee, Tee, Shakes, Smoothies und Säfte. Ich habe ihn ausgetrunken, aber ich gebe es zu: der erste Reinfall in Asien!

Im She Café war ich auch (siehe Fotos). Dort haben sie gerade die Geister ausgeräuchert und man konnte im Café keine 2 Meter weit schauen… anfangs habe ich gedacht, dass ich es nicht aushalte in dem ganzen Räucherstäbchengeruch und Rauch, ging aber. Habe meine Gala, die mir meine Großeltern mitgebracht haben, problemlos lesen können.

Ein Samstagfrühstück mit deutscher Zeitung und Ho Chi Minh City Kaffee kann nichts so schnell toppen – es ist wirklich schön, wenn man mal wieder eine Zeitung in der Hand hat und die nicht 3 Monate alt ist. Letztens war ich in einem Café und habe mich gefreut wie ein Schnitzel, weil ich eine New York Times entdeckt habe. Sie war aber 3 Jahre alt und das lese dann nicht mal ich…

Haareschneiden im Vorbeirollen auf dem Roller (und die Spitzen bitte). Der Herr schneidet Männern auf der Straße die Haare, ganz ohne Frisörsalon und Waschbecken. ich bin mir aber sicher, wenn ich meine Haare von ihm gewaschen haben möchte, würde er das irgendwie schaffen. Sie legen sich hier immer richtig ins Zeug, wenn es um Extrawürschte geht. Und meistens bekommt man dann auch das, was man gerne hätte. Trotzdem würde ich nicht zu ihm gehen, die Leute die da vorbeifahren würden sicher einen Unfall bauen, wenn sie eine BLONDE auf dem Stuhl dort sehen würden.

Die Schulbusse hier in Saigon sind etwas kleiner, als unsere und sie sehen eher aus wie Dreiräder mit Schubkarrenaufsatz. So werden aber manche Kinder nach der Schule nach Hause gebracht. Die Infrastruktur in der Stadt ist so schlecht, dass die Kinder nicht mit den öffentlichen Bussen fahren können. Manche Schulen bieten deshalb einen eigenen Hol- und Bringservice für die Kinder an. An den Privatschulen sind es kleine Minibusse mit 10-15 Passagieren und für die nicht so betuchten, aber trotzdem reichen Kinder, gibt es dann diese kleine Schulbusalternative. Dort passen 8 Kinder rein und dann wird nach Hause getuckert… unvorstellbar bei uns!

Meine Weihnachtskarten sind leider schon angekommen. Mir wurde gesagt, dass Briefe minimum 4 Wochen benötigen – sorry dafür 😛

Mekong Delta

Wir Internationals haben eine Ausflug ins Mekong-Delta unternommen.

Morgens sind wir mit dem Bus los in Richtung Mekongdelta. Der Mekong kommt aus Kambodscha und hat in Vietnam 9 Arme! Jeder Arm ist mindestens 300m breit, und da wir gerade in der Regenzeit sind, ist er momentan noch breiter. Es gibt erst seit einigen Jahren große Brücken, damit man mit dem Auto überhaupt auf die andere Seite kommt. Eine Brücke wurden sogar von den Australiern gesponsort…

Unser Tourguide, den wir die ganze Zeit mit dabei hatten, war ganz stolz auf diese Brücke!

1. Ziel: Kokosnussplantage. Dort wurde uns gezeigt, wie man Kokonusssüßigkeiten macht und wie man Kokosnüsse überhaupt schält…

2. Ziel: mit kleinen Booten durch die Nebenarme des Mekongs, hat ziemlich gewackelt in den kleinen Booten. Ich bin ja kein großer Bootsfan und für mich das eine ganz schöne Überwindung. Wenn ich aber gewusst hätte, was später noch kommt, dann war das ein Pipifax.

3. Ziel: Mittagessen bei dem Hauptsitz der Kokonussreligion. Dort beten sie Kokosnüsse an und der Oberguru war bestimmt etwas verrückt, da er seine ganze Philosophie auf Kokosnüsse ausgelegt hat…

4. Ziel: kleine Fahrradtour am Mekong entlang. Dort haben wir einen echten Hahnenkampf gesehen. Hier lässt man, um sich die Zeit zu vertreiben, seinen besten Hahn gegen den des Nachbarn, Freunds oder wem auch immer kämpfen. In den richtigen Kämpfen stirbt ein Hahn, der, der überlebt, hat gewonnen.

Ziel 5: Eine Honigfarm. Dort haben wir Honigsirup, Honig und Honigwein testen dürfen. Man trinkt hier den Honig im Tee und das war wirklich super lecker! Ich habe mir keinen mitgenommen, weil ich das zuhause niemals wieder so hinbekommen würde. Hat aber sehr lecker geschmeckt!

6. Ziel: Boot zu unserer Unterkunft. Dort sind wir 30min auf einem Boot zu unserer Unterkunft geschippert. Es war schon zappenduster und wir haben nicht gesehen, wie dreckig der Mekong tatsächlich ist und dass die Menschen sich darin waschen, ihre Kleidung waschen, den Salat putzen und einfach ihren ganzen Müll reinwerfen. Ekelig!

7. Ziel: unsere Unterkunft. Ein deutsches Pärchen war noch dabei bei uns und wir waren in eigentlich ganz schönen Hütten untergebracht. Leider waren ziemlich viele Tiere unterwegs, unter Anderem eine Ratte, die bei uns im Zimmer gewohnt hat. Die Hütten waren unten und oben offen, und so konnten die Viecher ununterbrochen rein und raus. Da ich ja keinen Alkohol trinke, hätte ich mich nicht mal so betäuben können.

 

Nächster Tag:

Ziel 1: früh aufstehen aber ein sehr nettes Frühstück bekommen, das Bild mit den leeren Gläsern! Dann wieder mit dem Boot und unserem Gepäck zum Hauptmekong. Dort hat ein anderes Boot auf uns gewartet und wir mussten auf dem WASSER mit Gepäck umsteigen. Ich möchte nochmals erwähnen, dass ich sowas garnicht mag. Ganz schön wakelig!!

Ziel 2: Floating markets, die fahrenden/ schwimmenden Märkte. Dort verkaufen die Einheimischen ihre Produkte. Man merkt dort wieder einmal, wie arm das Land ist. Es sind einige Touristen unterwegs, allerdings nicht viele und somit sind die Menschen dort auch nicht auf den Tourismus ausgelegt. Man kann nichts probieren oder wirklich kaufen, man sieht den Einheimischen dabei zu, wie sie handeln und die Ware umschicken. Dann werden nun einmal 1000 Wassermelonen vom einen ins andere Boot geworfen…

Ziel 3: Fruchtplantage. Nichts besonderes, sind aber über eine Bambusbrücke balanciert, und das schlimme war, dass wir in Mekongwasser gefallen wären……… da geh ich für 1000€ nicht rein!

Ziel 4: Bus. Mit unserem Gepäck zurück zum Bus, der uns dann in ein Restaurant gebracht hat. Dort haben wir auf unseren eigentlichen Bus gewartet und sind wieder zurück nach Saigon.

 

Fazit: wirklich beeindruckend, angeblich hat der Mekong auch gerade 10m Hochwasser, und ich würde mir das gerne nochmals in der trockenen Zeit anschauen, wie es dann aussieht. Sonst, die Reisschüssel Vietnams ist riesig und noch ziemlich unterentwickelt. Die Straßen wie immer eine einzige Katastrophe und wir wurden wieder ordentlich durchgeschüttelt.

Da wir zu 10. unterwegs waren, war es außerdem ein wirklich nettes Wochenende, man wechselt ständig die Gesprächspartner und sitzt im Boot/Bus/beim Essen immer neben jemand anderen!