naechster Stop: Siem Reap die GROSSE Tempelrunde

Wieder sind wir fleissig um 07:00 morgens gestartet, um uns den grossen Tempeln bei unter 30 Grad anzunehmen. Heute haben wir ausnahmsweise einen kleinen Fruehstuecksstop eingelegt, es gab sogar etwas zu essen fuer uns beide. Leider truebt der Schein und wir essen jetzt einfach, ohne Ruecksich auf Verluste. Wenn man sooooo einen extremen Plan fuer den Tag hat, dann muss man gestaerkt starten.

Wir haben es also getan. 37km bei ueber 30 Grad. Ich war noch nie so dreckig an den Fuessen, obwohl ich meine Birkenstock anhatte und Stephans Kommentar war: „Noch nie habe ich so lange gebraucht, um eine Hose auszuziehen.“. Ich erspare Details, es war EXTREM warm, weit und wir waren so unglaublich froh, als wir daheim waren. Aber alles der Reihe nach.

Morgens um 07:00 erstmal Fahrraeder ausleihen, die besser waren, als erwartet. Mit schoenem Koerbchen vorne dran, und wir mit Wasser und 2 Baguettes bepackt – auf in den Kampf. Gestern haben wir ja mit dem Tuktuk die kleine Tempelrunde gemacht, und heute ist die grosse dran. Warum wir 2 verrueckten ausgerechnet diese Reihenfolge gewaelt haben, ist uns selbst schleierhaft. Aber so solls eben sein, wir wollen uns SCHINDEN. Sind also los, und irgendwann sind wir auch zu den Bereichen gekommen, an denen wir gestern noch nicht waren. Es war super angenehm zu radeln, durch Alleen, Dschungel und schoene schattige Strassen. Hin und wieder kam wieder ein beeindruckender Tempel und wir sind stehen geblieben und haben ihn uns angeschaut. Langsam wurde es auch waermer und wir sind immer gerne wieder mit den Fahrraedern losgefahren, damit es uns wieder kuehler wird (Fahrtwind). Irgendwann waren wir bei Tempel Nummer 4 (Indiana Jones!!) und uns war so affenheiss, dass wir eine kurze Pause gemacht haben. Aber der Weg ist ja schliesslich das Ziel, also weiter.

Das schlimmste Stueck war definitiv das letzte, 10km ohne Baeume – durch Brachland, in dem nicht  mal die Kuehe mehr was zum fressen finden und von den kleinen Kindern in ein grueneres Areal gebracht bzw. gezogen werden. Wenn die Kuehe schon gewaschen werden, kann man sich vorstellen, wie heiss es ist. Trotzdem war die Fahrt mit dem Fahrrad definitiv besser, als mit dem Tuktuk. Wir konnten alles viel besser und naher erleben, die Distanzen und wie es wohl war, vor 900 Jahren. Wir waren super froh, als wir im Hostel angekommen sind. Uns haben die, die es auch schon gemacht haben, leidvoll und bemitleidend angeschaut und wir sind sofort in den Pool zur Abkuehlung. Dort sind wir dann so lange geblieben, dass ich meine Fuesse noch nie so schrumpelig gesehen habe. Aber: wir waren wieder abgekuehlt und fit. Nur unsere 4 Buchstaben schmerzen…

 

Den Nachmittag am Pool verbracht, und abends in die Stadt. Dort haben wir uns zum Siem Reap Abschied noch eine 30minuetige Fussmassage gegoennt und Stephan hat sich ein Paar Nikes gekauft, sehen top aus und made in China, also kein Problem fuer den Zoll. Unsere Tempelzeit ist hiermit vorbei, es hat sich sozusagen ausgetempelt. Morgen noch einen ruhigen Tag in der Stadt, mit Fruehstueck in einem Cafe-Tip von einer Freundin von mir aus Saigon, bisschen bummeln und am Pool entspannen, bis es dann abends nach Bangkok geht.

Naechster Stop: (mal wieder) BANGKOK!

 

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