Nächster Stop: Battambang

Was zum Teufel ist Battambang? Das fragt uns jeder und irgendwie kennt das auch niemand. Es ist aber die zweitgrößte Stadt in Kambodscha und liegt im Nordwesten, recht nahe schon an der thailändischen Grenze. Hingekommen sind wir von Sihanoukville (Festland von Koh Rong) über Phnom Penh und dann weiter nach Battambang. 

Um vier Uhr nachmittags haben wir die Fähre von Koh Rong aufs Festland genommen. Manche von euch wissen ja, wie sehr ich wackelige, kleine Boote hasse und dieses Mal war die See nicht so ruhig und eben wie beim letzten Mal. Weder Stephan, noch ich wurden seekrank- im Gegensatz zu vielen anderen. Trotzdem war ich froh, als wie ankamen. Sogar unsere Rucksäcke waren nass von der Brandung. Wir hatten noch 45 min zeit, bis wir von unseren Zubringerbus abgeholt wurden und sind Essen gegangen. Das erste Mal. Leider haben sich die Nudeln und Gnooci als nicht gut erwiesen und so haben wir die Hälfte stehen gelassen und sind halbhungrig zum Bus. 

Der Bus nach Phnom Penh war eine Art Sitz/Schlafbusse mit 30 Grad Rückenlehnen und man konnte seine Beine ausstrecken, ich zumindest, Stephan mit seinen Modellbeinen hatte da schon größere Probleme. Ich persönlich fand die Busse in Vietnam besser, da man da noch ein bisschen flacher liegen kann.kann einfach nicht schlafen, wenn mein Rücken nicht fast flach liegt. In PP mussten wir den Bus wechseln und wir waren von unseren Rucksäcken geschockt: völlig dreckig! Mit der braunen Erde von hier (stellt sich aber heraus, dass sie nachher noch viel dreckiger wurden). Um 01:00 dann in den neuen Bus mit einer super Schlafkoje, die so 1,30×1,70 war. Sogar mit Matratze und Kissen. Wenn die Straße nicht so furchtbar schlecht gewesen wäre und es mir nicht so unwohl gewesen wäre, hätte es die perfekte Reise sein können. Stephan meint auch, dass er auf der Busreise mehr und besser geschlafen hat, als auf Koh Rong zusammen. 

Um 06:40 kamen wir dann irgendwo auf einem entlegenen Busbahnhof an und nemand hat gesagt, wo wir sind oder was wir hier machen. Es war aber unser Ziel, die meisten aus unserem Bus sind weiter nach Bangkok. Gut, als wir gecheckt haben, dass wir irgendwie da sind und auch wieder nicht, haben wir uns ein Tuktuk gesucht und sind ins Hotel. Nach ein bisschen Diskussion haben wir bereits süperfrüh einchecken können und haben erst mal bis 10 Siesta gemacht. Danach auf zum Frühstück. 

Hatte eigentlich schon alles vorbereitet und ausgekundschaftet, wo wir zum frühstück hinkönnen. Mit dem Tuktuk zur Adresse: ZU. Es muss gesagt werden, dass wir da mehr oder weniger seit 2 Tagen nichts gegessen haben und dementsprechend hungrig waren. Irgendwann wurden wir fündig: teuerstes Frühstück auf der Welt. Dafür Baguette mit Nutella. 

Die Stadt bzw das Zentrum ist sehr beschaulich und klein, erinnert mich ein bisschen an den Norden von Malaysia durch die vielen Kolonialbauten. Wirklich viel gesehen haben wir von der Stadt allerdings nicht, weil es unbeschreiblich heiß war. Ich schätze so um die 40 Grad und wir sind mehr oder weniger vom Frühstückscafe ins nächste und übernächste. Das letzte hatte sogar Klima und dort wollten wir nicht mehr weg. Während Stephan geskypt hat, habe ich für die Bootsreise am nächsten Tag Baguettes und Bananen gekauft und danach sind wir zum abkühlen ins Hotel. Mit dem Abendessen hatten wir auch leider nicht so Glück, irgendwie ist momentan der Wurm drin. 

Morgen heißt es früh aufstehen: Minimum 7 Stunden mit dem Boot nach Siem Reap! Es soll die schönste Bootstour in Kambodscha sein. Mal gucken! Teuer ist sie auf jeden Fall (teuerster Transport bisher). 

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