Nächster Stop: Koh Rong Teil 2

Koh Rong hat uns mit seiner Schönheit so umgehauen, dass wir uns irgendetwas eingefangen haben und einen ganzen Tag knocked-Out waren. Wir wissen nicht, was wir falsches gegessen haben, es könnte die Pizza gewesen sein oder aber auch ein geeister Kaffee. Da wir es eh nicht herausfinden werden, akzeptieren wir das jetzt einfach mal so. 

Die Nacht im Baumhaus war dementsprechend nicht so bombastisch und die wackelige Treppe in unser „Badezimmer“ – Freiluft ohne Klospühlung versteht sich, hat die Nacht besonders anstrengend gemacht. Demnach haben Stephan und ich auch nicht viel geschlafen. Irgendwie haben wir unsere Sachen gepackt und sind in unser Bungalow in der selben Anlage umgezogen. Das war wirklich eine Weise Entscheidung, denn die Bungalows sind alle auf Steltzen gebaut und wackeln bei Bewegungen innen, als auch vom außen (Wind). Wenn einem eh schon schlecht wie nochmal was ist, ist es nicht fördernd, wenn die Hütte unter einem auch noch schaukelt. Stephans Kommentar zum Baumhausschlafen: „NIE WIEDER!“ . Mal sehen, wenn es uns gut gegangen wäre, dann hätten wir es sicher genossen. 

Der Bungalow ist wunderschön und richtig nobel: mit Bad ohne Freiluftaussicht und Klospühlung, sowie Glastüren und Terrasse. Gleicher Preis, aber die Leistung stimmt in diesem Fall wirklich. Die Anlage, in der wir sind, ist ab vom Schuss am Ende des Partystrandes und somit echt angenehm ruhig und das Restaurant dazu hat wunderschöne Sitze am Wasser und so eine Art Couchlandschaft, wo man essen und trinken kann. Nachdem wir den ganzen Tag nichts gegessen haben, sind wir abends dann doch noch ins Restaurant: Cola für Stephan und eine Nudelsuppe für mich. Dort haben wir ein supernettes Pärchen aus München kennengelernt, die auf Hochzeitsreise sind und eigentlich Vietnam gebucht haben – aber sich kein Cisum davor besorgt haben und in München dann nicht in den Flieger gelassen wurden. Super Hochzeitsreise! Wir haben echt gelacht und mittlerweile können sie es auch. Für 1000€ haben sie umgebucht und lassen Südvietnam aus und machen dafür nochmal Kambodscha. Sie waren vor 2 Jahren schon mal hier und meinten, dass sich die Insel extrem verändert hat. Viel kommerzieller, dreckiger und mehr Partyvolk. Die große Frage ist die Zukunft der Insel, angeblich sind große Hotelsanlagen geplant. Dafür müssten sie aber erst einmal eine Straße bauen, bisher gibt es nur einen Trampelpfad Und den Wasserbüffel, der einen Karren zieht. 

Alles in allem war die Insel sehr teuer für kambodschanische Verhältnisse aber sehr, sehr schön. Das Essen war sehr westlich und Unmengen an Rucksacktouris findet man hier, wir sind uns sicher, dass wenn wir in 10 Jahren wieder herkommen würden, dann würden wir die Insel nicht wiederkennen. 

Nächster Stop: Battambang 

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