naechster Stop: Phnom Penh Teil 2

Stephans Vorschlaege fuer den Blogeintrag: Hitze, Schmelzen vor Hitze, cooler Markt und krasser Tempel. Ich formuliere das jetzt ein wenig um, aber in etwa trifft es es ziemlich genau.

Morgens sind wir losgezogen, um etwas gutes zum Fruehstuecken zu finden. Leider haben wir etwas suchen muessen, da wir die Cafes vom Abend davor nicht mehr gesehen/ erkannt haben. Das ist nachts doch immer einfacher und dann sind wir ein bisschen im Kreis gegangen, wurden aber fuendig. Das Cafe hiess Brown und gibt es viele Male in PP. Stephans Schokomuffin hat nach nichts geschmeckt (mein er), dafuer war seine Schokolade mit Eis auf Starbucksniveau. Danach sind wir vom Zucker gestaerkt dann aufgebrochen in Richtung Central Market. Der Weg ist das Ziel und so sind wir schwitzend in den Norden der Stadt gelaufen.

Vorbei an Kirschbaeumen (sah zumindest so aus) und Botschaften, sind wir dann irgendwann am Markt angekommen. Immer wieder wurden wir gefragt, ob man uns helfen kann und ob wir den Weg wissen. Ich war anfangs immer skeptisch, aber die Menschen hier scheinen wirklich freundlich zu sein – ganz anders als in Vietnam. Dort wuerde man mich gerne ausrauben und keiner wuerde erst auf die Idee kommen zu helfen.

Am Markt selbst war es auch recht ruhig, hin und wieder wurden wir gefragt, ob wir nicht ein Tshirt kaufen wollten, aber auch hier nicht penetrant. Eine Sache ist penetrant: „Tuktuk??“, das wird man immer und ueberall gefragt, aber wenn man nein sagt, dann lassen sie einen auch meistens in Ruhe. Wir sind durch den Markt spaziert, dort drinnen hat es nur 28 Grad gehabt und war eine willkommene Abkuehlung. Irgendwie haben sie es auch geschafft, dass dort ein bisschen ein Zug herrscht und es war wirklich angenehm.

Dann sind wir weiter zum Mittagessen ans Wasser. Stephan hat sich fuer Sandwich, ich mich fuer Amok entschieden. Amok ist ein kambodschanisches Curry mit Fisch und unglaublich lecker. ENDLICH bin ich wieder in einem Curryland! Generell ist das Essen aber auch sehr westlich und es gibt immer asiatisches und westliches Essen in den Restaurants.

Richtig schlimm ist die Situation mit den Strassenkindern. Im Restaurant kam ploetzlich ein Junge und wollte Stephans Fantadose. Er hat sie mitgenommen und erstmal ausgetrunken (war nur noch ein bisschen etwas drinnen) und hat die Dose dann evtl. wegen dem Pfand mitgenommen. Es gibt so unglaublich viele Kinder, die barfuss und dreckig auf der Strasse herumlaufen. Sie betteln, selbst die ganz kleinen und wir sind immer hilflos, wie wir reagieren sollen…

Zu Fuss sind wir zum Wat Phnom gegangen, mit Hilfe eines geeisten Mokkas auch erfolgreich, und haben uns den Geburtsort der Stadt (Phnom Penh = Huegel Phnom) angeschaut. War aber nichts besonderes, dafuer habe ich ein sehr schoenes Foto von zwei Strassenkindern gemacht – sie geben sich gerade ein Bussi.

Dieses Mal hat uns ein Tuktuk zum Koenigspalast gebracht und dort wurde ich Opfer von Kaufwut der Kambodschaner, ich durfte mir nicht mein anderes T-Shirt um die Schultern binden. Stephan hat mir dann sein wunderbar durchgeschwitztes Tshirt gegeben, dafuer hat er ein WUNDERSCHOENES Royal Palace Shirt fuer 3$ angezogen. An mir haette es noch viel, viel schlimmer ausgesehen. So haben wir dann den Tempel und den Koenigssitz erkundet. Stephan fand es super genial schoen (sein erstes Mal in einem Khmer und Siamtempel) und ich fands es auch echt interessant. Durch die Silberpagode sind wir ebenfalls durch, dort ist jede „Fliese“ aus Silber und wiegt 1kg. Man darf eigentlich nicht darauf rumlaufen und deshalb ist die Pagode zu 99% mit Teppich auslegt. Man merkt aber, wenn man durchlaeuft, dass man auf verschiedenen Steinen laeuft.

KOMPLETT kO sind wir dann mit dem Tuktuk ins Hostel, und gleich weiter ins Cafe. Denn das Wifi im Hostel ist astronomisch schlecht und Stephan wollte sich seinem Jetleg nicht ergeben und ich wollte mal wieder Tagebuchschreiben. Gesagt getan, Stephan hat dann noch bisschen geskypt, ich geduscht und danach sind wir pompoes mexikanisch essen gegangen. Beide ziemlich kO und schwitzend noch eine Doku ueber Angkor Wat angeschaut und dann recht frueh ins Bett. Die Sonne hat uns fertig gemacht. 35 Grad – 13h lang.

 

 

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